„Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten, dem Wege, den ich kaum begann, voran. So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten, voller Erscheinung, aus der Ferne an —“ – Rainer Maria Rilke: Spaziergang, 1925 [Rainer Maria Rilke: Späte Gedichte und Fragmente; in: derselbe: Sämtliche Werke, Frankfurt am Main 1956, Band II, S. […]

Prof. Dr. Stephan Günzel machte mich auf die Thesen Heideggers zur „Ent-fernung“(Aufheben von Ferne durch Technik) aufmerksam, welche sich laut Günzel ab „Sein und Zeit“(Hauptwerk der Frühen Philosophie von Heidegger) durch das gesamte Werk Heideggers ziehen. Und so ist der Mensch, als existierende Transzendenz überschwingend in Möglichkeiten, ein Wesen der Ferne. Nur durch ursprüngliche Fernen, […]

Gastbeitrag von Kathenya- Khalil Gibran schreibt zum Thema Fernnähe (zumindest könnte man es so deuten): „Wenn ihr euch von einem Freund trennt, trauert ihr nicht; Denn das, was ihr am meisten an ihm liebt, mag in seiner Abwesenheit sogar klarer hevorgehen, so wie der Berg dem Kletterer von der Ebene aus deutlicher erscheint.“ verwolkt by […]

Gastbeitrag von Christa Bisenius, Lebenskünstlerin – Fernnähe Oxymoron? Paradoxon? Antinomie? Fern und Nah sind gegensätzliche Begriffe. Dennoch kann das Ferne so nah und das Nahe so fern sein, dass nicht mehr unterscheidbar scheint, ob fern nah oder nah fern ist.. Die Änderung der Referenzsysteme, der Perspektiven verändert die Relation zwischen den Begriffen. Deren Gegensätzlichkeit scheint […]